
Weibliche Zyklen im Gleichgewicht
- Natalia Gottfried

- vor 4 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 3 Tagen
Natürliche Unterstützung bei PMS und Zyklusbeschwerden.
Viele Frauen kennen diese Symptome vor der Menstruation:
Der Bauch fühlt sich gespannt an.
Die Brüste werden empfindlicher.
Die Stimmung schwankt schneller.
Der Körper reagiert sensibel auf Stress und Belastung.
Für manche Frauen sind diese Veränderungen nur leicht zu spüren. Für manche können sie jedoch jeden Monat zu einer echten Herausforderung werden.
Diese Beschwerden werden sehr häufig als PMS ( prämenstruelles Syndrom) bezeichnet.
Doch der Menstruationszyklus ist ein natürlicher Rhythmus, der den Körper regelmäßig erneuert und in Balance hält. Wenn wir diesen Rhythmus besser verstehen und unterstützen, kann sich vieles im Körper wieder entspannen.
Was im Körper vor der Menstruation passiert.
Der weibliche Zyklus ist ein fein abgestimmtes Zusammenspiel von Hormonen, Nervensystem, Emotionen und Stoffwechsel.
In der zweiten Zyklushälfte- also in den Tagen vor der Menstruation- verändert sich der Hormonhaushalt deutlich. Viele Frauen spüren in dieser Phase eine stärkere Sensibilität für Stress oder emotionale Belastungen.
In der traditionellen chinesischen Medizin wird erklärt, dass Beschwerden entstehen können. wenn Energie und Blut im Körper nicht frei fließen. Besonders die sogenannte Leberenergie spielt dabei eine wichtige Rolle für den freien Fluss von Emotionen, Verdauung und Menstruationszyklus.
Fünf häufige Ursachen für PMS aus ganzheitlichen Sicht.
Chronischer Stress- Dauerhafte Anspannung kann das hormonellen Gleichgewicht beeinflussen.
Zu wenig Bewegung- Bewegung unterstützt die Durchblutung im Beckenbereich.
Unterdrückte Emotionen- Gefühle können sich körperlich im Bauch oder Brustbereich zeigen.
Kälte im Unterbauch- Kälte kann die Durchblutung im Beckenbereich vermindern
Zu wenig Ruhe vor der Menstruation- der Körper braucht in dieser Phase oft mehr Entspannung.
Drei einfache Übungen für den Unterbauch.
Sanfte beckenbewegung.
Stelle dich hüftbreit hin un bewege dein Becken langsam nach vorne und nach hinten (Becken kippen) und anschließend in kreisenden Bewegungen. Diese Übung verbessert die Durchblutung im Beckenbereich und kann Spannungen im Unterbauch lösen.
Seitliche Dehnung.
Hebe einen Arm über den Kopf und beuge dich sanft zur Seite. Atme dabei ruhig in die Flanke. Wiederhole die Übungauf der anderen Seite. Diese Übung öffnet den Brustraum und entspannt den Bauchbeteich.
Warme Bauchmassage .
Massiere den Bauch mit warmen Händen im Uhrzeigersinn. Du kannst dafür ein warmes Öl verwenden, zum Beispiel Sesam, Mandelöl oder Kokosöl. Auch der Bauchnabelbereich kann zum Beispiel mit Rizinusöl massiert werden.
Weitere unterstützende Maßnahmen:
Spaziergang im Wald, Yoga, Tanzen, Wãrmeflasche, warmes Entspannungsbad, Frauenmantel Tee und Schafgarbe Tee trinken, Magnesium Öl einreiben, sich mehr Ruhe gönnen, Emotionen ausdrucken: reden, schreiben, malen, kreativ sein.
Den eigenen Zyklus besser verstehen.
Der weibliche Zyklus besteht aus verschiedenen Phasen, in denen sich Energie, Stimmung und Bedürfnisse verändern. Wenn Frauen beginnen, diese Phase bewusst wahrzunehmen und ihren Körper besser zu verstehen, kann sich der Zyklus oft harmonischer anfühlen.
Der weibliche Körper ist kein Problem, das gelöst werden muss. Er ist ein lebendiger Rhythmus, der Aufmerksamkeit und Verständnis verdient.




